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  • Erdgeschichte zum Anfassen

    Kategorie: Berichte DIV

    Industrieverband Steine und Erden überreicht Zinzendorfschulen einen Geo-Koffer

    Königsfeld. „Aus der theoretischen Erkenntnis wird eine praktische“, erklärte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer vom Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.V. (iste), Heinz Sprenger, den Vorteil des Geo-Koffers, den er den Zinzendorfschulen überreichte. Gemeinsam mit der Vereinigung der Geografielehrer Baden-Württemberg hat die iste ein didaktisches Konzept entwickelt und die Ergebnisse in einem Geo-Koffer zusammengestellt. Dieser soll die Lehrer dabei unterstützen, Themen rund um die Erdgeschichte spannend und praxisnah zu vermitteln. Auf einem USB-Stick sind Präsentationen, Arbeitspapiere, Fotos und Filme gespeichert. 33 laminierte Informationskarten eignen sich für die Gruppenarbeit und mit polierten, handlichen Stücken der 14 wichtigsten Gesteinsarten Baden-Württembergs lässt sich die Erdgeschichte besser begreifen.

    Die Filme erlauben einen Blick hinter die Kulissen von Steinbrüchen, Sand- und Kiesgruben und zeigen, wie Steine gewonnen und verarbeitet werden, sei es als Kalkmehl in der Zahnpasta oder im Straßenbau. Rund 10 Tonnen Material pro Einwohner müssen  jedes Jahr der Erde entnommen werden, damit Häuser, Schulen, Straßen, Bahnlinien und Radwege gebaut werden können.

    Für Königsfeld ist Buntsandstein und Muschelkalk ein typisches Material, erklärte Bürgermeister Fritz Link.  „Auch hier im Haus Spangenberg wurde Buntsandstein verarbeitet.“

    Der schwere Koffer im Wert von 680 Euro wurde den Zinzendorfschulen von der Bad Dürrheimer Transport-Beton-Union GmbH & Vo.KG gesponsert. Deren Geschäftsführer Christoph Ramsperger wünschte den Schülerinnen und Schülern viel Spaß mit dem Bildungspaket und bot ihnen eine Vorort-Besichtigung an. Der Landtagsabgeordnete Karl Rombach (CDU) war ebenfalls zur Übergabe des Geo-Koffers gekommen und gratulierte den Schülern zu ihrer guten Wahl. „Sie haben sich für eine hervorragende Schule entschieden.“