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  • Hermann-Lietz-Schule Spiekeroog - NDR filmt Unterrichtsprojekt

    Kategorie: Berichte DIV

    Am Mittwoch, den 29. Mai 2013 reiste ein Team vom NDR auf die Insel Spiekeroog, um zusammen mit Schülern der Hermann Lietz-Schule Spiekeroog und ihrem Chemielehrer Gerald Aper sowie Prof. Dr. Gerd Liebezeit vom Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Uni Oldenburg einen kompletten Untersuchungstag durchzuführen und zu dokumentieren. 

    Mikromüll, so nennt man den ins Meer gespülten biologisch nicht abbaubaren Kunststoffmüll, der durch Sonneneinwirkung und Wellenschlag in mikroskopisch kleine Teile zerschlagen wird und so zu einem Teil der maritimen Nahrungskette wird.

    Gleich morgens wurden die Probenareale am Spülsaum abgesteckt und die Sandproben gesiebt. Später im Labor des Nationalparkhauses Wittbülten sind die Proben chemisch aufgearbeitet und mikroskopisch genauer beurteilt worden. Auch wenn auf den ersten Blick nicht viel zu erkennen war, das Mikroskop offenbarte dann doch in jeder Probe das Vorhandensein von kleinsten Plastikteilchen und Fasern.

    In weiteren Experimenten sind noch die Waschlauge von Synthetik Pullovern und auch verschiedene Waschgels, Zahnpasten und Peeling Cremes auf das Vorhandensein von Kunststoff Teilchen untersucht worden. Insbesondere Zahnpasten mit einem Whitening-Effekt, bestanden sogar zu mehreren Prozent aus winzigen Plastikteilchen, welche natürlich auch in das Abwasser gelangen.

    Am späten Nachmittag verabschiedeten sich Herr Liebezeit und das NDR-Team vom Inselinternat mit einer großen Menge an Filmmaterial, welches jetzt weiter bearbeitet und nach den Sommerferien im Ersten Programm in der Sendung „W wie Wissen“ Platz finden soll.