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  • Erlebnispädagogik in den Zinzendorfinternaten

    Kategorie: Berichte DIV

    Ein Wochenende lang Praxis statt Theorie - „Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, und Grün des Lebens goldner Baum.“ So steht es schon in Goethes Faust geschrieben und nicht nur deshalb ist es immer eine schöne Abwechslung, die Schulbank mit der Praxis zu tauschen. Die angehenden Jugend- und Heimerzieher der Fachschule für Sozialwesen der Zinzendorfschulen haben ein ganzes Wochenende lang Erfahrungen im Bereich Erlebnispädagogik gesammelt.

     „Es war eine Mischung aus Spaß, Ideenreichtum und körperlicher Anstrengung“, sagt Inga Schnettler, die zusammen mit sieben Mitschülerinnen und Mitschülern Spiele ausprobierte, die vielleicht einmal einen Teil ihrer späteren Arbeit ausmachen werden. Michael Sauer, Lehrer am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium der Zinzendorfschulen, hat eine Zusatzausbildung im Bereich Erlebnispädagogik, weshalb er die spannenden und interessanten Spiele an der Fachschule anleiten konnte.

    Auf dem Stundenplan standen sowohl Vertrauensübungen für Klassen, die sich bereits gut kennen als auch Kennenlernspiele. Zu den bekannteren Übungen gehörte das „Spinnennetz“, bei dem ein Schüler von seinen Mitschülern durch ein zwischen Bäumen aufgespanntes Netz aus Seilen gehoben wird. Bei einem anderen Spiel ging es darum, gemeinsam eine Seilbrücke über einen Weiher zu bauen. Ein wichtiges Lernziel war, über seinen eigenen Schatten zu springen und sich selbst Mut zu beweisen. „Wir haben ein hohes Maß an Teamwork bewiesen und festgestellt, dass man auch in einer kleinen Gruppe eine Menge erreichen kann“, resümiert Inga Schnettler.

     

     


    Einer ist trocken über den Teich gekommen – andere hatten weniger Glück