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  • Gelungenes Sommerfest im Internat Grovesmühle

    Kategorie: Berichte DIV

    Mehrere hundert Besucher haben am Samstag ein gelungenes Sommerfest im Landschulheim Grovesmühle in Veckenstedt erlebt. Neben zahlreichen Neulingen haben viele Schüler und Eltern auch zum wiederholten Mal daran teilgenommen. Sie wurden mit herrlichem Sonnenschein und einem vielfältigen Programm empfangen. Das große Areal des Schulgeländes bot ausreichend Gelegenheit, um Näheres über die Einrichtung in Erfahrung zu bringen oder einfach nur den Nachmittag zu genießen. Hilfe zum Gestalten des Festes gab es durch Unternehmer Friehe aus Abbenrode, der nicht nur einen großen Kran zum Stapeln von Cola-Kisten zur Verfügung stellte, sondern auch Hubschrauberrundflüge über den Nordharz anbot.

    Zu ebener Erde gab es gleichfalls viel zu sehen: Es gab sportliche Angebote, die Veckenstedter Grundschule am Kirchplatz führte ihr Stück vom Reisebär auf, die Freie Grundschule aus Wernigerode half mit Logistik und ein Teil der Schüler präsentierte sich mit einer Spendenaktion für das Hilfsprojekt des Stapelburger Vereins "Kinderhilfe für Siebenbürgen".

    Besondere Beachtung fand der Stand der mexikanischen Gastschüler. Sie hatten Maiskuchen gebacken und boten Tortillas und Guacamole (einen Avocadodip) an - ein Stück Heimat im Nordharz. Ein wenig traurig war Luis de la Torre. Der Mexikaner ist schon länger als Austauschschüler in Deutschland und fliegt am nächsten Wochenende zurück. "Ich freue mich auf meine Familie, aber ich werde auch die vielen Freunde vermissen, die ich hier gefunden habe", erklärte er.

    Mit einigen der Harzer Mitschüler könnte es aber noch in diesem Jahr ein Wiedersehen geben. Wie Gabi Könnecke, die für das Mexiko-Projekt zuständige Lehrerin, informierte, wird Mitte September eine etwa zehnköpfige Delegation der Schule nach Mexiko fliegen. "Wir haben jetzt alle Genehmigungen und wollen mit der deutschsprachigen Schule in der Millionenstadt Guadalajara, mit der bereits eine Partnerschaft besteht, die Kontakte erweitern. Ich fliege mit etwa zehn Schülern nach Mexiko. Ein Großteil der Schüler wird danach bis Weihnachten in Mittelamerika weiter lernen. Mit den andere fliege ich einige Tage später nach Deutschland zurück", sagte die Lehrerin. Die anderen mexikanischen Jugendlichen folgen Luis kurz vor den Sommerferien in Richtung Heimat.