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  • Internat Louisenlund - Summer Camp 2013

    Kategorie: Berichte DIV

    30 Schüler lernen das Internatsleben in Louisenlund kennen - das gemeinsame Singen jeden Morgen um 9 Uhr darf nicht fehlen. Am Klavier sitzt Musik- und Lateinlehrer Ralf Meinert. Mit dem Guten-Morgen-Lied, einigen Rhythmusübungen und anderen Liedern stimmen sich die 31 Schüler und ihre Betreuer auf den Tag ein. "Das stärkt das Gemeinschaftsgefühl, bevor alle dann in ihre Arbeitsgruppen gehen", sagt Meinert über dieses musikalische Ritual.

    

International ist das Summer-Camp in Louisenlund auch in diesem Jahr wieder. "Von den 31 Mädchen und Jungen kommen zehn aus dem Ausland", berichtet Catherine Donovan, die das Projekt zum vierten Mal leitet. Die Acht- bis Zwölfjährigen kommen aus Hongkong, Indonesien, Los Angeles, Dänemark, China, Italien und der Schweiz. "Viele haben deutsche Eltern, und die wollen die Deutsch-Kenntnisse ihrer Kindern verbessern", sagt sie. Vorrangig gehe es aber darum, das Internatsleben kennen zu lernen und den sportlichen und kreativen Forschergeist auszuleben. Einige der Schüler werden nach den Sommerferien auf das Internat wechseln.

    Elf Tage verbringen die Schüler in Louisenlund, am Sonnabend steht das Sommerfest auf dem Programm, am Sonntag präsentieren sie in der Kunst- und Kulturhalle die Ergebnisse ihrer Projekte.

 Geleitet werden die Projekte von Schülern der Oberstufe und Alt-Louisenlundern. So üben einige Schüler bei der Theater-AG von Franzi und Elisa aus dem zwölften Jahrgang einige Sketche ein. Beide "opfern" gerne einige Tage ihrer Ferien für das Summer Camp. "Das macht viel Spaß", sagt Franzi, die schon zum dritten Mal die Theater-AG anbietet. 

Bei der Camp-Zeitung sind das Boike und Petunia. Die Camp-Reporter werden zum Abschluss eine Zeitung herausbringen, in der sie alle Schüler und die einzelnen Projekte vorstellen. Am Freitag werden sie außerdem die Herzogin besuchen und mit ihr ein Interview führen.

Technikbegeistert sind sie alle bei Hermann Busch. Er ist der IT-Fachmann des Internats und Hausvater. Bei ihm konstruieren die Schüler Roboter auf vier Rädern. So werden aus den 430-teiligen Lego-Bausätzen kleine intelligente Flitzer, die bei Lichteinfall stehen bleiben oder beim Klatschen die Richtung wechseln. 

Kreativ sind die angehenden Internatsschüler auch bei Hausmutter Stefanie Busch. Hier wird genäht, gemalt und gebastelt. Die zwölf Jahre alte Elisabeth näht einen Teddy. "Für meinen Bruder, der ist acht", verrät sie. Einen Paradiesvogel aus Styropor und Zahnstochern gestaltet die Schweizerin Tara (10). Auch sie wird nach den Ferien nach Lousenlund wechseln. Weit weg von der Heimat. "Kein Problem für mich", betont Tara, sie freue sich schon auf die Kunstkurse und das Segeln. 



    Nachmittags stehen Segeln, Reiten oder Tennis auf dem Programm. Im Louisenlunder Klettergarten können die Kinder ihre Grenzen ausloten. Vor allem lernen sie, Herausforderungen im Team zu meistern. Geritten wird auf dem Hof Eckhorst, der zum dritten Mal den Summer Campern Reitunterricht und vieles mehr bietet. Bereiterin Sarah Reimer hatte schon gleich am ersten Tag gesehen, dass viele der Schülerinnen nicht zum ersten Mal auf einem Pferd saßen. Während die erfahreneren Reiterinnen nach dem Satteln der Tiere gleich in die Halle können, nimmt Hofbesitzerin Susanne Behn die Neulinge am Führzügel mit zum Ausritt. "Es steht die Pferdepflege, Ausritte, Voltigieren und eine Schnitzeljagd auf dem Programm", erzählt Susanne Behn.

"Die eigenen Potentiale mit Hilfe der Gemeinschaft der anderen Kinder zu entwickeln - das ist das SummerCamp Louisenlund", fasst Donovan zusammen