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  • Internat Schloss-Schule Kirchberg - Improvisationstheater Mittelalter

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    Wenn der Schüler zum Ritter wird ...Vom 08.06. 2013 -  09.06. 2013 wurde auf dem Schulgelände der SK und im Hochholz mit einer Gruppe von 12 Schloss-Schülern „Life Action Rule Play“ (kurz LARP) praktiziert. Nun mag sich der eine oder andere fragen, was LARP denn sei. Man könnte es vereinfacht so darstellen:

    Improvisationstheater, bei dem der Agierende Zuschauer und Schauspieler zugleich ist und  sich seine Rolle selbst ausdenkt. Mit einem mittelalterlichen Hintergrund in unserem Falle. Herr Brandt war für diese Aktion die auslösende Kraft, denn er engagierte sich für diese Veranstaltung und die Zusammenkunft mit den Organisatoren der „Waldritter“.

    Der erste Tag unseres gemeinschaftlichen Spiels begann jedoch zuerst mit Sicherheitsanweisungen und Belehrungen seitens der Organisatoren. Es wurde erklärt, wie man sich wann zu verhalten habe, Warnrufkürzel wurden an uns weitergegeben und wir wurden in die fiktive Welt, in der wir uns später bewegen sollten, eingeführt. Die Szenarien, die die Spielhandlung bestimmen sollten, wurden gemeinsam mit den „Waldrittern“ geschrieben und der Umgang mit den Waffen der LARP-Gesellen sollte ebenfalls geübt werden. Dies war der wohl interessanteste und für uns alle spannendste Teil dieses Tages. Am späten Nachmittag trafen wir uns, um den Waffengang durchzuführen, bei dem wir alle erstmal Grundlegendes über den altertümlichen Kampf lernten und diesen schließlich praktizieren durften. Die Waffen waren natürlich nicht aus Metall, um ernste Wunden auszuschließen und um auch weniger kräftigen Mitspielern das führen einer Waffe zu erlauben. Bis zur Abenddämmerung schlugen wir aufeinander ein und selbst dann wurden wir  nicht müde uns gegenseitig über die Wiese zu treiben und zu kämpfen. Jeder hatte seinen Spaß: Kämpfende und Zuschauer...

    Schließlich lösten wir uns auf, um tags darauf die geschriebenen Szenarien zu spielen. Die Spiele verliefen trotz des Unwetters reibungslos und der Vormittag verging wie im Flug. In unserer selbst geschaffenen kleinen Welt klirrten Schwerter und Rüstungen schepperten, und in der realen Welt sprangen junge wie erwachsene Menschen durch Hecken und Gestrüpp und hatten dabei viel Spaß. Gegen Ende der Spiele trafen wir uns noch einmal auf dem Schulhof und  tauschten uns aus. Das Ergebnis war eindeutig: Niemand war zu kurz gekommen -  Spaß und  Freude am Spiel hatten alle in ihren Bann geschlagen.