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  • Internat Zinzendorfschulen - Schulbeginn mit vielen Neuerungen

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    Ganz aufgeregt waren viele der neuen Fünftklässler der Zinzendorfschulen an ihrem ersten Schultag. „Aber macht euch keine Sorgen, das ist schon vielen vor euch so gegangen“, beruhigte sie der Schulleiter Johannes Treude beim Begrüßungsgottesdienst der Unterstufe. Der Start in den neuen Lebensabschnitt wurde den Realschülern, WerkRealschülern und Gymnasiasten leicht gemacht. Die Lehrer spielten fröhliche, Zuversicht verströmende Lieder, die Klasse 6b säte für jede der neuen Klassen Senfkörner in einen Blumentopf, auf dass aus dieser symbolischen Saat so wichtige Dinge wie Neugierde, Gemeinschaft, Spaß am Lernen, Hoffnung, Kreativität, Glauben, Freude und vieles mehr wachsen mögen.

    Das Schulwerk ist mit einer ganzen Reihe von Neuerungen ins neue Jahr gestartet: So gibt es am Gymnasium neben G8 und G9 einen deutsch-englischen bilingualen Zug, auch an der Realschule werden ab der fünften Klasse ausgewählte Module im Fächerverbund EWG gemäß der Sprachkenntnisse der Kinder auf Englisch unterrichtet. So erwerben sie frühzeitig für das spätere Berufsleben nötige Fremdsprachenkenntnisse, die weit über den allgemeinen Wortschatz hinausgehen. Beim Königsfelder Modell sind die  Realschule und die WerkRealschule nun auch räumlich enger zusammengerückt. Die Klassen 5-7 dieser beiden Schularten werden in dem Gebäude der ehemaligen Grund- und Hauptschule unterrichtet, in den Fächerverbünden Materie–Natur–Technik (MNT) und Naturwissenschaftliches Arbeiten (NWA) sogar gemeinsam. Die Schülerinnen und Schüler beider Schulen werden in diesen Fächern, die inhaltlich sehr große Übereinstimmungen aufweisen, jahrgangsweise zusammengefasst und in drei Gruppen von je einer Lehrkraft unterrichtet. Zudem haben die WerkRealschüler ab der siebenten Klasse von jetzt an die Möglichkeit, in Kooperation mit der Realschule Französisch zu lernen. 

    Diese Vielfalt an Bildungsmöglichkeiten hat sicher auch zur großen Akzeptanz des Königsfelder Modells beigetragen, die die Schulleitung beobachten konnte. „Wir sind mit der Entwicklung der Schülerzahlen insbesondere im Bereich der WerkRealschule sehr zufrieden“, sagte der Abteilungsleiter von Realschule,  WerkRealschule und Berufsfachschule, Stefan Giesel.

    Auch an den beruflichen Zinzendorfschulen gibt es Neuerungen: So geht jetzt die Fachschule für Sozialwesen an den Start, an der junge Menschen zum Jugend- und Heimerzieher ausgebildet werden.

    Neben den strukturellen gibt es zum neuen Schuljahr auch personelle Änderungen: Die Abteilung Sozialpädagogik und Sozialwesen wird ab sofort von Elke-Maria Schoo-Schemmann geleitet, Heike Lutz-Marek ist jetzt Abteilungsleiterin des allgemeinbildenden Gymnasiums, als neue Lehrkräfte konnte die Schulleitung Melanie Storz-Asimus (Mathe, Chemie), Alexandra Burkhardt (Mathe, Deutsch, NWT), Birthe Küstermann (Englisch, Biologie) und Alexandra Kramer (Englisch, Geschichte) sowie das neue Pfarrerehepaar von Königsfeld, Silke Bauer-Gerold und Thomas Gerold (beide Religion) begrüßen.

    Nicht nur die neuen Schülerinnen und Schüler, sondern auch für die neuen Lehrer müssen einiges lernen. Vor allem die Abkürzungen der verschiedenen Schulhäuser stellen eine große Herausforderung dar. „EDH, HKG, ACH: In meinen Albträumen sehe ich mich ständig vor einer falschen Tür stehen“, verriet eine der neuen Lehrerinnen. Aber auch sie wird bestimmt bald – ebenso wie ihre Schülerinnen und Schüler – zielsicher und ohne langes Nachdenken vom Erdmuth-Dorotheen-Haus (EDH) zum Haus Katharina von Gersdorf (HKG), vom Amos-Comenius-Haus (ACH) zum Haus Christian Renatus, vom Haus Christian David zum Haus Spangenberg sowie vom Jan-Hus-Haus zum Haus Früauf finden.

     

    AbteilungsleiterIn sowie