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  • Realschule und WerkRealschule der Zinzendorfschulen rücken enger zusammen

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    Mit dem „Königsfelder Modell“ haben die Zinzendorfschulen schon bei Gründung der WerkRealschule vor zwei Jahren durch die bislang landesweit einzigartige Kooperation zwischen einer Privatschule und einem kommunalen Träger bildungspolitische Pionierarbeit geleistet. Diese Zusammenarbeit wird im kommenden Schuljahr noch weiter gefestigt: Durch das Konzept der Verbundschule rücken Realschule und WerkRealschule sowohl räumlich als auch inhaltlich enger zusammen. Außerdem bieten die Zinzendorfschulen innerhalb des Königsfelder Modells zusätzlich zum Tagesinternat eine Nachmittagsbetreuung an drei Tagen pro Woche an.  In der Realschule fördert indes bilingualer Unterricht in ausgewählten Fächern die Fremdsprachenkenntnisse.

    Von September an werden in den Räumen der ehemaligen Grund- und Hauptschule nicht nur die WerkRealschüler, sondern auch alle Realschüler der Unterstufe unterrichtet. „Die Größe der uns in diesem Gebäude zur Verfügung stehenden Räume und des parkartig angelegten Pausengeländes bietet uns die Möglichkeit, in den Jahrgangstufen 5-7 angemessene Unterrichtsformen einzusetzen“, so der geschäftsführende Schulleiter der Zinzendorfschulen, Rainer Wittmann. Durch die großzügigen Räume ist auch die sinnvolle Verzahnung von Real- und WerkRealschule zu einer Verbundschule innerhalb des Schulwerks möglich. „Weil die Fächerverbünde  Materie–Natur–Technik (MNT) in der WerkRealschule und Naturwissenschaftliches Arbeiten (NWA) in der Realschule sehr viele fachliche Übereinstimmungen aufweisen, werden die Klassen 5W und 5R im kommenden Schuljahr in diesen Fächern gemeinsam unterrichtet“, erklärt der Abteilungsleiter von Real- und WerkRealschule, Stefan Giesel.

    Unabhängig davon, ob sie die Real- oder die WerkRealschule besuchen, werden die Schülerinnen und Schüler beider Klassen in drei Gruppen aufgeteilt, die jeweils von einer erfahrenen Lehrkraft unterrichtet werden. Auch im Sport und ab der 7. Klasse in den Wahlpflichtfächern Technik, Mensch und Umwelt sowie Französisch werden die Jahrgangsstufen der beiden Schulen zusammengefasst und in je drei Gruppen aufgeteilt. „Diese Verbundschule ist keine Gemeinschaftsschule“, betont Rainer Wittmann. „Wir sind davon überzeugt, dass die schulische Entwicklung und Förderung der Schülerinnen und Schüler durch die partielle Zusammenarbeit in einigen schulischen Bereichen profitieren wird, aber Realschule bleibt Realschule, WerkRealschule bleibt WerkRealschule.“ Dennoch gibt es Parallelen: Ähnlich wie bei einer Gemeinschaftsschule ist auch im Königsfelder Modell eine Nachmittagsbetreuung möglich. „dreizeit“ heißt das neue Angebot,  das Schule, Freizeit und Lernen unter einem Dach vereint. Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-7 von WerkRealschule und Realschule haben ab dem kommenden Schuljahr die Möglichkeit, an drei Nachmittagen in der Woche von 13 Uhr bis 15.30 Uhr von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Zinzendorfschulen betreut zu werden. Nach einem gemeinsamen Mittagessen haben die Kinder genügend Freizeit, bevor sie unter Aufsicht ihre Hausaufgaben machen.

    Für die Realschüler gibt es eine zusätzliche Neuerung: Ab Klasse 5 werden ausgewählte Module im Fächerverbund EWG  gemäß der Sprachkenntnisse der Kinder auf Englisch unterrichtet. So erwerben sie frühzeitig für das spätere Berufsleben nötige Fremdsprachenkenntnisse, die über den allgemeinen Wortschatz hinausgehen.