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  • Zinzendorfschulen erweitern ihr Angebot - Fachschule für Sozialwesen bildet Jugend-und Heimerzieher aus

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    Seit langem werden an den Zinzendorfschulen in Königsfeld an der Fachschule für Sozialpädagogik erfolgreich ErzieherInnen ausgebildet, die vorwiegend in der Betreuung kleinerer Kinder ihre berufliche Erfüllung finden. Doch der Bedarf an pädagogischen Fachkräften wächst nicht nur im Kleinkind-Bereich. Deshalb erweitert das evangelische Schulwerk vom kommenden Schuljahr an sein Spektrum um die neue Fachschule für Sozialwesen. 

    Hier können sich junge und jung gebliebene Erwachsene zum Jugend- und Heimerzieher, beziehungsweise zur Jugend- und Heimerzieherin, ausbilden lassen. Die zweijährige schulische Vollzeitausbildung mit integrierten Praktika und einem anschließenden Anerkennungsjahr befähigt zum Einsatz insbesondere in der Schulsozialarbeit, in Internaten,  Ganztags- und Brennpunktschulen, in Einrichtungen der stationären und ambulanten Jugendhilfe, in der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie in sonderpädagogischen Arbeitsfeldern wie etwa Schulen und Wohnheimen für behinderte Menschen. Der Beruf des Jugend- und Heimerziehers erfordert ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, einen starken, einfühlsamen und konfliktfähigen Charakter sowie die Fähigkeit zu klarer Kommunikation sowohl den betreuten Kindern und Jugendlichen als auch deren Eltern gegenüber. „Die meisten Bewerber werden sicher schon ein gutes Stück Lebenserfahrung gesammelt haben“, vermutet der geschäftsführende Leiter der Zinzendorfschulen, Rainer Wittmann während der Vorbereitungen für das neue Bildungsangebot.

    Wie schon an der Fachschule für Sozialpädagogik liegen die Schwerpunkte der Ausbildung an der Fachschule für Sozialwesen in Königsfeld im musisch-kreativen und religionspädagogischen, darüber hinaus auch im erlebnis- und freizeitpädagogischen Bereich. Dazu wird ein therapeutischer Ansatz gelehrt, was dem Interesse der meisten Bewerber an schwierigen Kindern und Jugendlichen zugute kommt. Das neue Angebot deckt ganz offensichtlich einen Bedarf, denn „erste Bewerbungen sind schon eingegangen, noch bevor wir die Fachschule für Sozialwesen richtig beworben haben“, wie die Leiterin der Abteilung Sozialpädagogik der Zinzendorfschulen, Maria Lütkebohmert-Schilling, staunend feststellt. Dank der breitgefächerten Ausbildung sind die Absolventen beider Fachschulen qualifiziert, auch im jeweils anderen Bereich zu arbeiten. Auch an der Fachschule für Sozialwesen steht am Ende der Ausbildung nach dem berufspraktischen Jahr und dem bestandenen Kolloquium die staatliche Anerkennung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher.

    Die regulären Voraussetzungen für die Aufnahme sind ein mittlerer Bildungsabschluss sowie eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung oder eine einjährige angeleitete geeignete praktische Tätigkeit in Einrichtungen und Diensten des Sozial- und Gesundheitswesens. Die Bewerbung ist ab sofort möglich unter Telefon: 07725-938173