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    Show mit Mr. Joy als Dankeschön für die Action!Kidz

    Zaubershow mit Botschaft

    Show mit Mr. Joy als Dankeschön für die Action!Kidz

    Königsfeld.  Gute Taten machen ohnehin glücklich – aber die Action!Kidz der Zinzendorfschulen durften sich gleich doppelt freuen: Sie haben bei der letztjährigen Spendenkampagne für Kinder in Somalia mit Rasenmähen, Autowaschen, Einkaufen und anderen Nachbarschaftsdiensten mehr als 5300 Euro gesammelt. Damit sind sie bei dem Wettbewerb in ihrer Altersklasse bundesweit auf den zweiten Platz gekommen.

    Von dem von der Bank für Kirche und Diakonie eG gesponserten Preisgeld engagierte Annerose Klinger-Husss, die seit Jahren die Action!Kidz an den Zinzendorfschulen koordiniert, den christlichen Zauberer Mr. Joy.  Er begeisterte in Königsfeld mit seinem speziell auf die Altersgruppe zurechtgeschnittenen Programm die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 und 7.

    Mit Lichtorgel, Musik und Nebelmaschine wurde der Kirchensaal zur perfekten Bühne für eine perfekte Show mit Botschaft: „Jeder kann mit seinen Gaben anderen eine Freude machen“, sagte er und holte zum Beweis eine Schülerin auf die Bühne, die mit einem Zauberstab einen Teller mit Bonbons verwandelt werden sollte. Es funktionierte – scheinbar – nicht, weshalb Karsten Strohhäcker alias Mr. Joy immer größere Zauberstäbe anschleppte. Erst nachdem er sie beiseitegelegt hatte, waren die Bonbons auf dem Teller zu einer Kette verzaubert. „Einer davon ist für dich“, sagte er seiner jungen Assistentin, „mit den andern kannst du anderen etwas Gutes tun.“ Ans Publikum gewandt erklärte er: „Wir denken immer, dass wir mehr und größere Dinge brauchen, aber das stimmt nicht. Eure Gaben reichen aus, um anderen eine Freude zu bereiten.“

    In seiner Show visualisiert Mr. Joy mit Artistik, Illusionen und Jonglage, was Glauben bedeutet. Es geht dabei um Dinge wie Hilfe und Vergebung, um das Bereiten von Freude und um gute Taten. Auch er selbst profitiert davon: „Es ist wunderbar zu erleben, wie ich als Künstler die Chance bekomme, Menschen zu erreichen und dann Gott beim Wirken bestaunen darf.“

    Immer wieder holte sich Mr. Joy sich Freiwillige auf die Bühne, die ihn mal in Ketten legten und in einem großen Wäschesack verstauten und mal die Hände fesselten. Natürlich befreite er sich jeweils in Handumdrehen. Eine Schülerin bekam die Gelegenheit, unter Anleitung einen Kartentrick vorzuführen. Dabei musste sie sich einem Korb mit einer vermeintlichen Schlange nähern, die später als bunte Wollschlange mit einem lauten Knall durch die Luft sauste. „Das war sehr mutig von dir“, meinte Mr. Joy,  „in deinem Alter hätte ich mich das nicht getraut.“

    Dabei sei es oft nötig und richtig, seinen Mut zusammenzunehmen – sei es, wenn man um Vergebung bittet, sich für etwas entschuldigt oder jemandem etwas Gutes tun möchte.


    Von zwei Freiwilligen aus dem Publikum ließ sich Mr. Joy gefesselt und in Ketten gelegt in einen Sack schließen. Foto: Zinzendorfschulen