• 21. Februar 2014 - Informationen zur Erzieherausbildung im Internat Zinzendorfschulen

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    Die praxisnahe Berufsausbildung in sozialpädagogischen Berufsfeldern rundet das Angebot der Internate Zinzendorfschulen ab und macht zukünftig Erzieher fit für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Wer sich für eine Ausbildung zum Erzieher oder zum Jugend- und Heimerzieher interessiert, ist sehr herzlich zum Informationsnachmittag der Fachschulen für Sozialpädagogik bzw. für Sozialwesen am Freitag, den 21. Februar, von 16.30 Uhr bis 18 Uhr in das Erdmuth-Dorotheen-Haus, Zinzendorfplatz 11 in Königsfeld eingeladen.

    Hier sprechen zwei angehende Erzieher , die sich für eine Ausbildung an den Zinzendorfschulen entschieden haben, über ihre Motive, die Ausbildung und Perspektiven:

    Warum wollt Ihr Erzieher werden?
    Ramona: Die Arbeit mit Kindern macht mir Riesenspaß. Es ist schön, sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen und dabei auch ganz konkret die Fortschritte zu beobachten.
    Martin: Ich finde es toll, direkte Rückmeldung von den Kindern zu bekommen und auch Erfolge zu sehen. Wenn ein schwieriges Kind auf einmal dann doch zum Beispiel seine Hausaufgaben freiwillig erledigt, dann weiß ich, dass ich etwas richtig gemacht habe.

    Martin, du warst zunächst auch an der Fachschule für Sozialpädagogik und hast dann gewechselt, nachdem an den Zinzendorfschulen auch die Ausbildung zum Jugend- und Heimerzieher angeboten wurde. Liegt dir das mehr?
    Martin: Ja, denn später möchte ich einmal im Bereich Erlebnispädagogik mit Jugendlichen arbeiten.  Abgesehen davon nehmen kleine Kinder immer jedes Wort sehr ernst. Bei Jugendlichen kann ich auch einmal eine ironische Bemerkung machen, ohne dass sie für bare Münze genommen wird.

    Und weshalb habt Ihr euch für eine Ausbildung in Königsfeld entschieden?
    Ramona: Während meines Freiwilligen Sozialen Jahres habe ich viel Gutes über die Zinzendorfschulen gehört. Die Ausbildung an einer Privatschule war mir sehr wichtig,  weil ich den Eindruck habe, hier besser unterstützt zu werden. Wenn es beispielsweise im Praktikum irgendeine Frage oder ein Problem gibt, kann ich immer jemanden erreichen…
    Martin: …und das praktisch rund um die Uhr. Eine Lehrerin hat uns angeboten, dass wir sie von sieben Uhr morgens bis abends halb zehn anrufen könnten.

    Fühlt Ihr Euch gut auf die Praxis vorbereitet?
    Martin: „Ja, das Unterrichtsmaterial ist super, es gab einige Stunden, in denen wir die verschiedenen theoretischen Ansätze wiederholen konnten, so dass wir genau wussten, was wir zu tun haben.  Und auch das Teampraktikum, das es nur an den Zinzendorfschulen gibt, ist eine tolle Sache. Dabei erarbeiten wir in kleinen Teams über mehrere Wochen selbst ein Freizeitangebot für Kinder. Das bringt sehr viel, auch für das Selbstbewusstsein. Und unsere Lehrer sind auch bei der Wahl einer Praktikumsstelle behilflich. Eigentlich müssen wir uns ja selbst darum kümmern, aber sie haben langjährige Erfahrungen mit den verschiedenen Institutionen und so kann es auch schon mal vorkommen, dass sie von einer bestimmten Praktikumsstelle eher abraten, wenn sie meinen, dass wir als SchülerIn in ein anderes Team besser passen würden.

    Und wie sehen die beruflichen Perspektiven aus?
    Martin: Sehr gut. Erzieher werden ohnehin überall gesucht, aber als Absolvent der Zinzendorfschulen hat man noch bessere Karten. 

    Angehende Erzieher bekommen in den Zinzendorf-Internaten praxisnahe Ausbildung