• Kapellenabend mit Felix Brunner in der Internatsschule Bieberstein

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    „Der Horizont ist nicht das Ende“ - Es war eine Kapelle der besonderen Art, der Motivationsvortrag von Felix Brunner am 4. Dezember auf Bieberstein, der alle Schüler sehr beeindruckt hat.

    Der Vortragende reiste mit einem Auto an, stieg dann jedoch -zur Überraschung der Umstehenden- in einen Rollstuhl um. Seit vier Jahren sitzt der ehemalige Extremsportler im Rollstuhl. Seinen Weg aus dem künstlichen Koma zurück ins Leben beschrieb er sehr anschaulich und illustriert von Bildern und Filmausschnitten. Er demonstrierte seine Überzeugung, dass es hinter dem Horizont tatsächlich immer noch weitergeht: Trotz des schweren Unfalls lebt ser elbständig, bestreitet im Rahmen des Europacups für Behinderte wieder Skirennen auf einem Monoski und schaffte es als erster Sportler die Alpen mit einem Handbike zu überqueren.

    Sein Schicksal, aus den Bergen in den Rollstuhl und wieder zurück, sieht er exemplarisch und versuchte, der gespannt lauschenden Zuhörerschaft den Mut zu geben, eigene Herausforderungen zu definieren und anzugehen. Er sieht Misserfolg und Scheitern nicht als endgültige Missgeschicke an sondern als unvermeidliche Rückschläge auf einem selbstgewählten und selbstverantworteten Lebensweg. Mit dieser Botschaft kam er bei der Schüler- wie Lehrerschaft gut an und wurde mit begeistertem Applaus verabschiedet. Anschließend hievten vier starke Schüler ihn mitsamt seinem Gefährt die Treppe in die Teestube hinauf um dort noch einige persönliche Gespräche zu führen. Am nächsten Morgen durfte Felix Brunner nicht eher abreisen, bis er versprochen hatte, in einem Jahr wiederzukommen und den Bericht seiner Alpenüberquerung mitzubringen.

    Begeistert lauschen die Internatsschüler in Bieberstein dem Vortrag von Felix Brunner